Spiegelkartei von Paul Matthies
Paul Matthies, der schon die hervorragende Soma- und Tangram-Kartei erstellt hat, hat nun noch eine Kartei mit Spiegelfiguren entworfen.
Spiegelkartei von Paul Matthies
Paul Matthies, der schon die hervorragende Soma- und Tangram-Kartei erstellt hat, hat nun noch eine Kartei mit Spiegelfiguren entworfen.
Nachdem ich den Beitrag über das “Sag es nicht”-Spiel verfasst hatte, fiel mir siedend heiß ein, dass ich doch vor nicht allzu langer Zeit schon mal mit der gesamten Klasse ein Spiel gebastelt hatte. Thema das Spiels war der Somawürfel.
Im Vorfeld (also vor Erstellung des Spiels) habe ich mit den Kindern recht intensiv zum Somawürfel gearbeitet. Die Unterrichtsreihe beruhte dabei in weiten Zügen auf den Vorschlägen aus dem Pik-As-Material der TU Dortmund. Die Kinder haben Würfeldrillinge und -vierlinge entwickelt, Soma-Würfel gebastelt, Schrägbilder nachgebaut, Seitenansichten nachgebaut, Baupläne nachgebaut und eigene Figuren erfunden. Neben dem genannten Material von Pik-As habe ich hierbei auch die Karteien von Herrn Matthies und ein eigenes Heftchen verwendet. Durch die Vielzahl an Aufgabenvarianten kann man in dieser Phase sehr schön differenzieren und auf die Bedürfnisse der einzelnen Kinder eingehen.
Das Spiel ist ein klassisches Aktionsspiel mit Spielbrett und Spielkarten: Ein Spieler würfelt, zieht die entsprechende Augenzahl vor und erledigt die Aufgabe des Zielfeldes. Bei richtiger Lösung der Aufgaben darf noch ein Bonuszug vollzogen werden. Die Grundidee und die Spielregeln hatte ich in diesem Fall vorgegeben, da der Fokus bei der Erstellung des Spiels auf den Aufgabenkarten liegen sollte. Insgesamt galt es, fünf verschiedene Typen von Aufgaben zu gestalten:
Für die Erstellung dieser Karten müssen die Kinder verschiedene Varianten des Würfels zusammenbauen und die sechs Seitenansichten auf die Karte eintragen. Aus diesen Seitenansichten muss dann der Spieler im Spiel den Würfel rekonstruieren. Als Kontrolle wurde auf die Rückseiten der Karte eine Foto des fertigen Würfels geklebt.
Eine besondere Lerngelegenheit bei der Erstellung der Karten war der systematische Vergleich, welche Würfel schon gefunden und schriftlich festgehalten wurden. Insgesamt sollten die Kinder 20 verschiedene Karten erstellen. Da war es schon eine kleine Herausforderung zu überprüfen, ob ein vermeintlich neu gefundener Würfel schon dargestellt wurde.
Im Spiel zeigte sich, dass die Aufgabenkategorie Würfelbauer die mit Abstand anspruchvollste Aufgabe ist.
Für die Erstellung der Seitenbauer-Karten haben die Kinder in einem ersten Schritt eigene Somagebäude erfunden. Als Differenzierung standen fertige Karteien mit Somagebäuden bereit, bei denen man sich Anregungen holen konnte. Anschließend haben die Kinder die 4 Seitenansichten auf die Vorderseite der Karten eingetragen, aus denen der Spieler im Spiel dann das Gebäude rekonstruieren muss. Auch hier wurde zur Kontrolle ein Foto des fertigen Gebäudes aufgeklebt.
Die Planbauer-Karten wurden recht ähnlich wie die Seitenbauer-Karten erstellt. Allerdings wurden hier nicht die vier Seitenansichten dargestellt, sondern ein Bauplan des Gebäudes erstellt. Anhand des Bauplans muss der Spieler im Spiel dann das fertige Gebäude nachbauen.
Bei diesen Karten hatte ich bereits fertige Gebäude vorgegeben, die vom Spieler im Spiel nachgebaut werden müssen. Die Aufgabe der erstellenden Gruppe war es nun, die Gebäude selbst einmal nachzubauen und eine mögliche Lösung als Kontrollmöglichkeit auf der Rückseite einzutragen. Denkbar wäre natürlich auch, dass die Kinder hier eigene Gebäude entwerfen und als Schrägbild aufmalen. Dies macht die Aufgabe natürlich zu einer echten Herausforderung.
Als Differenzierung für besonders flott arbeitende Gruppen hatte ich noch die Möglichkeit angeboten, Ereigniskarten zu erstellen. Hier war den Kindern alles möglich: Aussetzen, nochmals würfeln, …. der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt.
Die Karten wurden dann in einer Doppelstunde erstellt und von mir im Nachhinein mit den Fotos als Kontrollmöglichkeit versehen. Das Regelwerk wurde bereits kurz umrissen: Spieler A würfelt, zieht seinen Spielstein (ein Soma-Teil im Miniaturformat) vor und löst die Aufgabe des Zielfeldes in der vorgegebenen Zeit. Schafft er dies, darf er mit dem Bonus-Somastein würfeln. Dieser aus der “Soma-Ecke”, dem einzigen Somastein aus drei Würfeln. Bleibt dieser flach auf dem Brett liegen, darf der Spieler ein Feld vorziehen. Liegt die Ecke auf einer 2er-Kante, darf er zwei Felder vorziehen. Schafft es der Spieler, dass der Seiten als Pfeilspitze liegen bleibt und gewissermaßen nach oben zeigt, dann darf der Spieler ganze drei Felder vorziehen. Danach ist in jedem Fall Spieler B an der Reihe. Gewonnen hat der Spieler, der als Erstes das gesamte Feld umrundet hat.
Insgesamt war die Erstellung des Spiels für alle Kinder sehr motivierend. Die vielfältigen Aufgabenstellung fördern das räumliche Vorstellungsvermögen in vielerlei Hinsicht. Nach Erstellung hat man ein hervorragendes Freiarbeitsmaterial, dass sich dann zur Förderung der Raumvorstellung einsetzen lässt.
Im Anhang an diesen Artikel habe ich ein Materialpaket zum Thema Soma-Würfel geschnürt: Spielplan, Spielanleitung, Vorlagen für die Karten, Vorlagen für Somagebäude im SVG-Format und eine Idee für ein begleitendes Mia-Heft. Die Vorlagen sind allesamt für LibreOffice 3.5 erstellt worden.
 Materialpaket Soma
Gestern wurde ich auf ein Angebot aus Berlin aufmerksam gemacht. Dort betreibt Paul Matthies eine kleiner, aber feine Internetseite, auf der er u.a. eine Kartei für das Tangram und den SOMA-Würfel anbietet. Mich erfreut diese Kartei in zweierlei Hinsicht: Die Kartei wird als OER-Kartei angeboten, kann also bedenkenlos im Unterricht eingesetzt werden. Zudem lassen sich die Farben der einzelnen SOMA-Bausteine ändern, so dass man die Kartei schnell an seine eigenen Bedürfnisse anpassen kann. Ein wirklich toller Service, der technisch einwandfrei gelöst wurde.
Diesen Link werde ich mir auf jeden Fall abspeichern: http://paul-matthies.de/
Derzeit beschäftige ich mich im Mathematikunterricht verstärkt mit Sachaufgaben. Ein möglicher Weg bei der Lösung einer Sachaufgabe ist die Verwendung einer Rechentabelle. Mit ihr lässt sich beispielsweise auch ein Dreisatz einigermaßen anschaulich darstellen.
Da unser Lehrwerk hier ein bisschen wenig Übungsmaterial anbietet, habe ich für den Fall der Fälle ein kleines Übungsheft erstellt. Rahmenthema ist der Besuch auf dem Markt. Bereitgestellt wird die Datei als PDF- und ODG-Datei.
Link: http://grundschulzeug.de/tiki-index.php?page=Mia+besucht+den+Markt
Vor den Ferien bereits hatte ich die Arbeit am Mia-Heft “Mia fährt den Mal-Bus 2″ begonnen, jedoch aus Zeitmangel erstmal ruhen lassen. Nun habe ich die Ferien genutzt, um das Heft zu beenden. Natürlich jetzt als “echte” OER-Datei auch im ODG-Format zur Verfügung, so dass man ganz leicht Zahlen austauschen und weitere Varianten erstellen kann.
Link: http://grundschulzeug.de/tiki-index.php?page=Mia+f%C3%A4hrt+den+Malbus+2
Aufgrund des gleißenden Sonnenscheins hier in Hennef
kam ich auf die Idee, mal etwas zum Thema Schatten zu machen. Herausgekommen ist ein neues Mia-Heft, das auch mit Spiegeln zu tun hat. So langsam aber sicher nähere ich mich der Mia Nummer 50 …
Link: http://grundschulzeug.de/tiki-index.php?page=Mia+hat+einen+Schatten+1
… wer ist der ferienreifste im ganzen Land??
Ich habe auf die schnelle noch was zum Spiegeln gebraucht und erstellt. Vielleicht kann es ja jemand brauchen
Ansonsten wünsche ich uns allen ganz ganz schnell Ferien!
Link: http://grundschulzeug.de/tiki-index.php?page=Mia+spiegelt
Das Grauen hat Einzug gehalten in Mias Welt: Die schriftliche Subtraktion (mit Ergänzungsverfahren). Wie immer als PDF-Datei und als bearbeitungsfreundliche ODG-Datei. Bei 6 Heften wurde diese Variante immerhin von 755 Nutzern heruntergeladen.
Link: http://grundschulzeug.de/tiki-index.php?page=Mia+subtrahiert+schriftlich
Bei dem Wetter erfrischt man sich doch am besten am Wasser, oder? Deswegen habe ich mich heute auch ins Dachstudio gesetzt … aber immerhin geht Mia zum Wasser. Herausgekommen ist eine Umsetzung der Streichquadrate für (sehr) fitte Drittklässler. Es kommen auch noch leichtere Varianten … oder ihr passt euch diese Variante mit leichteren Zahlen an!
http://grundschulzeug.de/tiki-index.php?page=Mia+geht+zu+den+Fischen+3#Inhalt
Bevor meine Kinder heute einem Riesenhasen und einem Esel beim Milchreisessen zusehen durften, habe ich den frühen Morgen in der Schule genutzt um noch ein wenig Mia zu machen. Herausgekommen ist lediglich eine Reproduktion dessen, was Mia schonmal hatte: Größen in allen Formen und Facetten (Längen, Gewichte, Uhrzeit und Geld). Vielleicht kann es ja noch jemand brauchen:
Link: http://grundschulzeug.de/tiki-index.php?page=Mia+hat+viel+%C3%BCber+Gr%C3%B6%C3%9Fen+gelernt